Maximilianstraße - Klagenfurt am Wörthersee

Den städtebaulichen Trends und den Vorgaben des Landes folgend, hat sich das KSW in den letzten Jahren auf den Erwerb von Liegenschaften in zentralen Lagen mit bester Infrastruktur konzentriert.
So konnte in der Maximilianstraße ein erheblicher Teil des brachliegenden Betriebsareals der Telekom zur sinnvollen Nachnutzung durch den sozialen Wohnbau gesichert werden. Nach intensiver Vorbereitung wurde dem Projekt ein in städtebaulicher Hinsicht hochkarätig besetzter Architektenwettbewerb zu Grunde gelegt.

Das Kärntner Siedlungswerk errichtet in zentraler Lage auf einem Areal von 13.500 m² neun Wohnhäuser mit 148 Wohneinheiten.  Spätestens im Frühjahr 2018 erfolgt der Baustart. Die gut durchdachten Grundrisse sind sowohl für Singles und Paare als auch Familien geeignet und werden in unterschiedlichen Größen errichtet. Die Wohnungen entsprechen den Grundsätzen des anpassbaren Wohnbaus – das heißt, alle Wohneinheiten sind barrierefrei und können behindertengerecht eingerichtet werden.

 Zeitgemäß urbanen WOHNEN entsprechend ist der direkte Blick ins Grüne von jeder Wohnung aus möglich. Es wird eine Parklandschaft mit fließenden Übergängen geschaffen, die in eine hervorragende städtische Infrastruktur eingebettet ist.  Weiters wurde versucht, die Dachfläche dieses Hauses mit einem von den Bewohnern der Gesamtanlage gemeinsam zu nutzenden, teilweise überdachten Wohlfühlbereich auszustatten, der einen freien Blick auf die gesamte Bergregion und bis zum Wörthersee ermöglicht.  Alle Wohnungen verfügen über große Balkone. Die Erdgeschoßwohnungen verfügen zudem über Eigengärten.

Dem Aspekt der Nachhaltigkeit Rechnung tragend sind die Wohnhäuser nicht nur energiesparend angeordnet, sondern werden mit PV-Anlagen auf allen Flachdächern ausgestattet. Bei der Planung wurde ein besonderes Augenmerk auf die direkte Verbrauchsmöglichkeit gelegt. Die Wohnanlage wird künftig auch als Zentrum für E-Mobilität dienen. Mit der Abteilung Entsorgung des Magistrates Klagenfurt gemeinsam projektiert, wird der Hausmüll und das Altpapier erstmals im Klagenfurter Wohnbau mittels Presskontainer entsorgt. Dies bringt eine Vollumsreduktion um das 5-fache und somit eine stark verringerte Frequenz der Müllabfuhr, sowie keinerlei Geruchsbelästigung für die Mieter und Anrainer.

Foto: Architekt Kartnig